Postelein

Auf Bauernmärkten manchmal zu haben: Postelein oder Portulak, auch Tellerkraut genannt.


Postelein, Claytonia perfoliata, gehört zu einer hierzulande exotischen Familie, den Quellkrautgewächsen, Montiaceae.

Die Pflanze kommt ursprünglich aus dem westlichen Nordamerika und es heißt, dass die Ureinwohner sie als Salat nutzten. Ebenso wurde sie von nach Gold schürfenden Siedlern verwendet, daher auch der amerikanische Name miner’s lettuce.

Wir essen Tellerkraut ebenfalls als Salat, man kann es aber auch als gekochtes Gemüse verwenden, wobei es sehr mild im Geschmack ist.

Im Botanischen Garten München

Im Nutzpflanzenhaus für tropische Gewächse

Nachdem ich im Winter Grün und Blüten vermisse, zog es mich in die Gewächshäuser des Münchner Botanischen Gartens.
Hier einige Bilder aus dem Nutzpflanzenhaus.

Die Banane, Musa, hier eine Art, die kleinere Früchte als die Kulturbanane hervorbringt. Bis auf eine Art stammen die Bananen ursprünglich aus den Tropen und Subtropen.

Blätter der Orchidee Vanilla planifolia, der Echten Vanille. Sie ist eine Rankpflanze, stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Aus ihren grünlich-gelben Blüten reifen die bekannten (teuren) Vanilleschoten hervor.

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Botanik-Bücher 2018

Neu in meinem Botanik-Regal sind die folgenden in 2018 erschienenen Bücher:

„Grundlagen der Feldbotanik“ von Rita Lüder. Ein ca. 860 Seiten langer Schmöker mit der Zusammenstellung der Pflanzenfamilien und Arten, die relevant für die deutsche sowie die schweizerische Feldbotanik-Prüfung sind. Auch wenn sich im Buch wohl einige Fehler eingeschlichen haben und manche Bilder nicht ganz glücklich sind, finde ich das Buch absolut empfehlenswert. Die Menge an guten Bildern und Erklärungen findet man sehr selten.
Es gibt dazu auch eine App namens „Feldbotanik“, mit der man die relevanten Arten bestimmen und auch die eigene Artenkenntnis trainieren kann.

Der Exkursionsführer „Flora Helvetica“ von Stefan Eggenberg und weiteren Autoren ist ein tolles Buch, das nicht nur für die Schweiz verwendet werden kann. Viele der Pflanzen findet man (mindestens) auch in Süddeutschland. Die Bestimmungsschlüssel decken ca. 3300 Arten ab (plus zusätzliche Unterarten).
Ich nutze schon längere Zeit die hervorragende App „Flora Helvetica“. Sie enttäuscht mich nicht. Von daher wird auch das Buch beste Dienste leisten.

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