Sternjasmin

Sternjasmin – Trachelospermum

Der Sternjasmin, Trachelospermum jasminoides, stammt ursprünglich aus Asien und ist in Europa als Zierpflanze in warmen Gegenden mit milden Wintern zu finden. Er ist nicht winterhart.

Mein Bild zeigt eine Blüte, die in natura circa 2 cm im Durchmesser hat.

Der Sternjasmin duftet sehr intensiv. Ich mag den Geruch sehr gern und vielleicht versuche ich mal, eine Pflanze im Kübel zu ziehen, denn bei uns in Südbayern überlebt sie ohne Winterschutz sicher nicht.

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Holunder im Frühsommer

Frühsommer

Der Holunder, Sambucus nigra, zeigt an, dass der Frühsommer beginnt und der Frühling hinter uns liegt. In diesem Jahr begann die Hollerblüte bei uns in Südbayern bereits Mitte Mai.

Phänologie

Phänologie heißt die Wissenschaft, die sich mit der Einteilung des Jahres in verschiedene Zeiten befasst. Sie tut das anhand von immer wiederkehrenden Erscheinungen in der Natur, z.B. durch den Blühbeginn von bestimmten Pflanzen.

So zeigt in unserem Klima unter anderem das Schneeglöckchen den Vorfrühling an, Narzissen den Erstfrühling und die Apfelblüte den Vollfrühling. Es folgen der Frühsommer, der Hochsommer, die Herbststadien und der Winter.
Jede phänologische Jahreszeit hat ihr eigene Zeigerpflanzen.

Eine umfangreiche Darstellung findet man in der Arbeit von Hartmut Dierschke, Tuexenia 15, 1995: Phänologische und symphänologische Artengruppen von Blütenpflanzen Mitteleuropas.

Gespinstmotten

Wie Spinnennetze…

…sehen die Netze der Gespinstmotten an den Bäumen aus.

Zurzeit sind hier in Südbayern viele Bäume oder Sträucher mit den Gespinsten überzogen. Wir hatten über längere Zeit bereits fast hochsommerliches Wetter, was wohl gut für die Entwicklung der Motten war, denn sie mögen es gerne heiß und trocken.

Die Raupen spinnen sich ein und fressen die Blätter.

 

Die Bäume sind jedoch nicht bedroht. Haben sich die Raupen verpuppt treibt der Baum wieder neu aus.

Es gibt viele Arten dieser Gespinstmotten. Sie sind auf unterschiedlichen Wirtspflanzen zu finden. Meine Kenntnisse sind nicht ausreichend für die genauere Bestimmung. Allerdings habe ich die Gespinste schon auf verschiedenen Pflanzen gesehen: Z.B. auf Pfaffenhütchen, Liguster, Weigelia und Traubenkirsche.